Unser Verein hat seinen Sitz in Muhr am See – unmittelbar am Altmühlsee. Näher an der Tracht der Seenregion geht es kaum: Hier entsteht echter regionaler Honig vom Altmühlsee.
Rund um den Altmühlsee prägen artenreiche Feuchtwiesen, Streuobst, Feldfluren und die naturnahen Säume des Vogelschutzgebiets die Landschaft. Unsere Bienen finden hier von der Obstblüte im Frühjahr bis in den Hochsommer ein vielfältiges Angebot. Das schmeckt man: cremiger Blütenhonig mit dem typischen Charakter der Seenregion.

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Sie möchten selbst imkern? Der Imkerverein Mönchswald e.V. begleitet Einsteiger mit Imkerpaten, Praxisterminen und Bienenvölkern aus regionaler Zucht. Termine finden Sie unter Veranstaltungen.
Die Tracht beginnt hier früh: Sobald im Februar die Haselkätzchen stäuben und die Salweide blüht, holen die Völker den ersten Pollen ein – das ist weniger eine Honigquelle als der Startschuss für die Brut. Im April folgen Obstblüte und Löwenzahn, im Mai je nach Anbau der Raps auf den Feldfluren rund um den See. Aus dieser Frühtracht entsteht der helle, milde Honig, der schnell fest wird.
Im Juni tragen Wiesen, Hecken und Linde nach. Danach wird es ruhiger: Sind die Wiesen gemäht und die Linde verblüht, entsteht die Trachtlücke des Hochsommers – genau der Zeitraum, in dem die Völker gegen die Varroamilbe behandelt und aufgefüttert werden. Den Herbst beschließt der Efeu, der letzte große Pollenspender vor dem Winter. Wann was blüht, zeigt unser Trachtkalender für Mittelfranken.
Regionaler Honig schmeckt nicht jedes Jahr gleich – und das ist kein Mangel, sondern der Beleg für seine Herkunft. Ein nasser Mai, ein früher Schnitt der Wiesen oder ein Jahr ohne Rapsanbau in der Nachbarschaft verändern Farbe, Festigkeit und Aroma. Wer Honig aus dem Supermarkt gewohnt ist, kennt diese Schwankung nicht: Dort wird auf gleichbleibenden Geschmack gemischt.
Dass Blütenhonig nach einiger Zeit fest wird, ist übrigens ein Qualitätszeichen und kein Fehler. Er lässt sich im Wasserbad bei höchstens 40 °C wieder verflüssigen – heißer sollte er nie werden, sonst gehen die Enzyme verloren, die guten Honig ausmachen. Kühl, trocken und dunkel gelagert hält er sich über Jahre.
Zwischen Mai und Juli hängt in der Seenregion regelmäßig ein Schwarm im Garten, an einer Hecke oder am Gartenzaun. Schwärmende Bienen sind in aller Regel friedlich, weil sie satt sind und kein Nest zu verteidigen haben. Bitte fangen Sie den Schwarm nicht selbst ein und sprühen Sie ihn keinesfalls mit Wasser ab – melden Sie ihn uns, wir holen ihn kostenlos ab.
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