Wie viel Wachs geht in fünfzig Mittelwände? Und reicht der Klumpen aus dem Sonnenwachsschmelzer überhaupt für die nächste Saison? Der Rechner beantwortet beides – und nebenbei die Frage, wie viel Futter eine voll verdeckelte Wabe trägt.
Das Gewicht einer Mittelwand ergibt sich schlicht aus ihrer Fläche, ihrer Stärke und der Dichte von Bienenwachs, die bei rund 0,96 Gramm je Kubikzentimeter liegt. Eine Zander-Mittelwand von 395 × 195 Millimetern in üblicher Stärke wiegt damit etwa 80 Gramm. Beim Umarbeiten bleibt allerdings Wachs im Gerät und im Trester zurück, deshalb steht der Bedarf zusätzlich mit einem Zuschlag von rund einem Zehntel da.


Wachs ist kein Abfall, sondern Betriebsmittel. Altwaben gehören spätestens nach drei bis vier Jahren aus dem Brutraum – sie werden dunkel, die Zellen enger, und Rückstände reichern sich an. Aus Entdeckelungswachs und ausgeschmolzenen Waben entsteht wieder Material für neue Mittelwände. Wer den eigenen Wachskreislauf geschlossen hält, weiß genau, was drin ist; wer zukauft, sollte auf rückstandsgeprüfte Ware achten.
Aus der Wabenfläche lässt sich auch ablesen, wie viel Futter eine Wabe fasst. Die LWG Bayern rechnet mit rund 300 Gramm je Quadratdezimeter beidseitig verdeckelter Fläche – bei einer Zanderwabe kommen so gut zwei Kilo zusammen, bei einer Dadantwabe über drei. Das ist die Grundlage, um im Herbst abzuschätzen, was noch fehlt; die Gesamtmenge rechnet der Winterfutter-Rechner.
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